NATUR

In kaum einem anderen Gebiet können Sie größere landschaftliche Gegensätze erleben als hier, wo sich Regenwald und Maasai-Savanne begegnen. Durchwandern Sie wilde Flüsse, Sumpfgebiete und Akazienwälder. Erkunden Sie das Maasai-Land und die weite Steppe Tansanias. Bezwingen Sie den Kilimanjaro, den Mount Meru oder den faszinierenden Kultplatz Mukuru Hill. In Begleitung unserer erfahrenen Meru- und Maasai-Guides können Sie die Gegend auf eigene Faust erkunden. Permakultur bedeutet, die Natur in alten Traditionen wieder aufleben zu lassen. Im Rahmen unseres Africa Amini Earth Projektes können Sie dies live miterleben. Weitere Informationen unter www.africaaminiearth.com http://www.africaaminiearth.com

RIVER WALKS

Der Meru Fluss, zugleich Grenze zum Arusha Nationalpark, kann fast von der Quelle aus bis ins Maasailand begangen werden. Von anfangs noch mit glasklarem alkalischem Bergwasser, das zum Baden einlädt, geht es am Flusslauf weiter durch unbebaute Natur nach und nach in die Zivilisation zurück. Zufällige Begegnungen mit Giraffen, Dikdiks und verschiedenen Vogelarten runden eine zweistündige Wanderung ab. Aber auch spielende Kinder, Hirtenjungen, die ihre Herde tränken und Frauen, die Wäsche im Flusswasser waschen, kreuzen den Weg. Nach einem idyllischen Picknick am Fuße des Mount Meru endet die Wanderung im Dorf Ngarenanyuki, das durch sein typisch afrikanisches Dorftreiben besticht. Verfolgen Sie den Flusslauf von den Tiefen des Nationalparkes bis ins geschäftige Dorfleben. Kultur und Natur in einem – auf eine ganz besondere Art!

Flussfreuden

NATURE WALKS

Auf der Maasai- und Meru-Hochebene in 1.500 m Höhe erleben Sie zwischen Mount Meru und dem Kilimanjaro hautnah die Weite Afrikas. Unsere erfahrenen Guides führen Sie durch die außergewöhnliche Tier- und Pflanzen-welt auf Wegen, die sonst nur den Einheimischen bekannt sind. Ob der Sumpf des Meru-Lands oder die Maasai-Steppe, beide Orte sind in ihrer Unberührtheit einzigartig. Die weite Maasai-Steppe hält unendlich viele Heil-kräuter bereit, die die Maasai zu nutzen wissen. Der Meru-Sumpf ist Brutstätte vielfältiger Tierarten wie z.B. Schildkröten, Vögel und Schlangen. In vielen Meru-Sagen wird der Sumpf als Wohnort der Python verewigt. Und in der Tat sollte er deshalb in der Regenzeit nicht begangen werden. Ein Picknick auf einer erhöhten Insel, bewachsen mit meterhohen Euphorbien, lässt sie die Zeit vergessen.

Spaziergang bei Sonnenaufgang
Giraffen
Nature Walk am Mount Meru

Mount Kilimanjaro

Wer wollte nicht schon immer mal den Kilimanjaro besteigen, den höchsten Berg Afrikas mit seiner legendären Schneekappe?! In Momella und Ngabobo haben wir das Vergnügen, ihn fast jeden Tag aus der Ebene herausragen zu sehen. Man ist geneigt, sich tief zu verbeugen: Guten Morgen, eure Majestät! Unsere Bergtour führt entlang der Machame Route. Vom Machame Gate (ca. 1.400 m hoch) führt die Route am Westhang den Berg hinauf bis zum Machame Camp (auf fast 3.000 m). Der erste Tag ist eine Wanderung mit angenehmer Steigung durch dichten Bergregenwald. Die erste Station, das Machame Camp, liegt auf fast 3.000 m Höhe im lichten Wald. Etwa 1.600 Höhenmeter liegen zwischen dem Machame Gate und dem Machame Camp. Am zweiten Tag werden die Zelte im Shira Camp aufgeschlagen (Höhe 3.900 m). Der Weg über das Shira Plateau zum Camp ist etwas steiler und alpin. Die Baumheidezone löst den Regenwald mit gigantisch wuchernden Heide-krautbüschen ab, die bis zu 12 m hoch wachsen können. Die dritte Tagesetappe führt vom Shira Camp über den Lava Tower (auf etwa 4.650 m Höhe) und wieder etwas hinunter bis zum Barranco Camp, das auf 3.950 m liegt. Ein langer Rücken mit Lavasteinen und Sand führt bis zum Lava Tower und von dort zum Barranco Camp, das direkt unter den gewaltigen Südgletschern liegt. Die Wanderung am vierten Tag zum Karanga Valley (auf 3.900 m Höhe) dient der Höhenanpassung, bevor es am darauffolgenden Tag zum etwa 600 m höher liegenden Barafu Camp (bis auf etwa 4.550 m), dem Base Camp vor dem Gipfelanstieg, weiter geht. Kurz nach Mitternacht beginnt der lange Marsch vom Barafu Camp über den Uhuru-Peak (5.895 m), wieder hinunter am Mweka Camp vorbei bis zum High Camp. Dann der Ausblick von Stella Point (5.745 m): Traumhafte Eisklippen und Gletscher erstrahlen wie goldene Kathe-dralen in der Sonne. Mit letzter Kraft steigt man Meter für Meter bis zum Uhuru Peak, dem Freiheitsgipfel, auf 5.895 m Höhe. CONGRATULATIONS. YOU ARE NOW AT UHURU PEAK, TANZANIA, 5895 M, AT AFRICA’S HIGHEST POINT, WORLD’S LARGEST VOLCANO, WELCOME !

Berg Kilimanjaro
Fußballspielen am Fuße des Kilimanjaro

Mount Meru

Mit stolzen 4.566 m ist der Mount Meru Tansanias zweithöchster Berg. Das Momella Gate ist Ausgangspunkt für eine 3- oder 4-tägige (je nach Kondition) Bergbesteigung. Der Einstieg beginnt mit einer Wanderung, die einlädt den besonderen Lebensrhythmus, die Ökologie, und die Vielfalt des afrikanischen Buschlands kennenzulernen. Auf 2.300 m ist die montane Bergzone erreicht. Harthölzer wie Steineibe, Afrikanischer Wacholder, die Würgefeige und der wilde Afrikanische Olivenbaum bestimmen den Bewuchs. Auf einer mit Gras bewachsenen Lichtung, in Höhe von 2.521 m, liegt die erste Übernachtungsstation: die Miria-kamba Hütte. Der Aufstieg zur zweiten Hütte, der Sattelhütte (Höhe 3.570 m), führt zunächst durch tropischen Urwald mit hohen Bäumen. Ab 3.000 m Höhe beginnt die Heidelandschaft. Gegen zwei Uhr nachts startet der Endaufstieg zum Gipfel mit dem Kreuz des Südens als Wegweiser am Firma-ment. Der Rhino Point ist das erste Ziel. Auf 4.566 m Höhe weht die Tansanische Gipfelflagge. Der Ausblick vom Gipfel ist atemberaubend und märchenhaft schön. Im Osten beherrscht die schneebedeckte Kuppe des Kilimanjaro die Kulisse; im Westen der Ostafrikanische Grabenbruch und das Kraterhochland mit seinen eingestreuten Vulkanen: Ol Doinyo Lengai (2.878 m), f¬beini (2.865 m) und Oldeani (3.185 m). Jenseits dieser Vulkane erstreckt sich die Serengeti-Ebene. Der Aschekegel des Meru-Kraters scheint in weiter Ferne. Vom Gipfel geht es über die Sattelhütte zurück zur Miriakamba Hütte. Hier verweilt der Bergwanderer noch eine Nacht zur Akklimatisierung. Ganz nach dem Motto: Haraka, haraka haina baraka – Eile mit Weile.

Besteigen des Mount Meru
Endlich an der Spitze
Der Vulkankrater von oben

Mount Mukuru

Zwischen Momella und Ngabobo liegt an der Nordseite des Mount Meru die Ortschaft Mukuru. Ein kleiner pyramidenförmiger Hügel am Auslauf des Meru ist fast ein Wahrzeichen der Gegend. Dieser Berg, der Ol Doinyo Landaree, wird noch heute von den Maasai als Ort ritueller Handlungen genutzt. Er ist kein Ziel touristischer Ausflüge, doch ist es uns erlaubt, ihn ab und an zu besuchen. Die Vogelwelt ist unglaublich vielfältig, Giraffen bedienen sich der feinen Fiederblättchen der Akazien und Zebras teilen sich die Weiden mit den Kühen der Bewohner. Ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit.

Berg Mukuru
Der heilige Berg der Maasai